Sternenjäger

Meine Suche nach dem Stoff, aus dem das Universum gemacht ist
 
 
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Staub aus dem All - eine Entdeckung, die die Astronomie revolutionierte

Es klingt wie Poesie, dabei ist es eine wissenschaftliche Sensation: Sternenstaub, Mikrometeoriten. Das sind Milliarden Jahre alte Partikel aus dem Weltall, von denen täglich bis zu...
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Staub aus dem All - eine Entdeckung, die die Astronomie revolutionierte

Es klingt wie Poesie, dabei ist es eine wissenschaftliche Sensation: Sternenstaub, Mikrometeoriten. Das sind Milliarden Jahre alte Partikel aus dem Weltall, von denen täglich bis zu...

Kommentar zu "Sternenjäger"

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  • 5 Sterne

    Sigrid K., 16.11.2019

    Gemacht aus Sternenstaub

    Jon Larson findet zufällig ein Staubkorn auf seinem Verandatisch – und dieses verändert sein gesamtes Leben. Mehr noch: Dieses kleine Staubkorn zwingt die Wissenschaft zum Umdenken.

    Jahrelang durchforstet der Musiker Jon Larsen auf seinen Tourneen und Reisen alle Strassengräben dieser Erde um auf das Universum zu stossen. Mit einem Magneten und Tüten bewaffnet, sich auf allen Vieren vorwärts bewegend, sammelt er den Strassenschmutz um das Unmögliche möglich zu machen. Über Jahre hinweg gelingt es ihm, alle irdischen Mikropartikel (sogenannte Sphärulen) zu klassifizieren. Immer wieder stösst er dabei auf neue Entdeckungen und hofft, dass es sich um Sternenstaub oder besser gesagt, Mikrometeoriten handelt. Aber ausser Eisenspäne, Glaskügelchen oder Schleif- und Schweissrückstände scheint nichts dabei zu sein, was auch nur dem Anschein nach ausserirdisch sein könnte.

    Hat die Wissenschaft Recht und ist es unmöglich Mikrometeoriten zu finden? Dabei fallen sie doch täglich tonnenweise vom Himmel – aber allem Anschein nach nicht dort wo Jon danach sucht.

    Doch dann wendet sich das Blatt. Nach Jahren vergeblicher Suche, nach all dem Staub, den der Autor durch sein Mikroskop betrachtet hat, findet sich plötzlich etwas vollkommen Neues – eine andere Struktur, ein vollkommen anderes Aussehen als alles was er bisher gesehen hatte und eine andere Fundstelle. Sollten die Mikrometeoriten auf unseren Dächern herumliegen und nur darauf warten aus den Dachrinnen gesiebt zu werden?

    Mit einem Freund beginnt er die neu entdeckten Sphärulen zu fotografieren um sie genauer studieren zu können und es ergibt sich die Gelegenheit, die Funde an der Universität einer Spektralanalyse zu unterziehen. Es ist vollbracht – Jon Larsen hat nach Jahren der Suche eine Methode gefunden, den Sternestaub mit einfachen Mitteln von irdischen Kleinstpartikeln zu trennen. Jetzt gilt es noch, die Wissenschaft von seinem Erfolg zu überzeugen…

    Die Geschichte von Jon Larsen ist so mitreissend erzählt und ansprechend, dass es schwer fällt, nicht sofort nach dem letzten Satz nach einem Sieb und einem Magneten zu suchen. Es scheint so einfach, ausserirdische Partikel zu finden, dass es fast verwundert, dass bisher noch nicht jeder welche zu Hause hat.

    Voll Witz erzählt der Autor seine Geschichte und es ist fast unmöglich dabei nicht mitzufiebern wann und wie ihm seine Funde gelingen. Aber vielleicht habe ich ja bereits selbst einige der ausserirdischen Objekte in meinem Sieb – mal sehen das Mikroskop steht ja schon bereit … Gerne vergebe ich diesem interessanten Buch 5 Sterne.

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    janein

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