Das Haus meiner Eltern hat viele Räume

Vom Loslassen, Ausräumen und Bewahren
 
 
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"Tolles Buch, sehr empfehlenswert - ist ein grosser Bestseller und ich verstehe jetzt, warum." Markus Lanz, ZDF

Das Elternhaus. Es ist zu gross geworden für die alten Eltern. Es steht vielleicht sogar weit weg vom Leben, Lieben und Arbeiten der Kinder, die...
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Kommentare zu "Das Haus meiner Eltern hat viele Räume"

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Alle Kommentare
  • 4 Sterne

    5 von 8 Kunden fanden diese Bewertung hilfreich

    kindder80er, 09.04.2019

    Kein direkter Ratgeber, sondern eher Erfahrungsbericht

    Die Autorin ist Jahrgang 1963 und berichtet hier von ihren eigenen Erfahrungen. Natürlich ist es für jeden anders, aber meistens schwer, wenn man sich mit der Situation konfrontiert sieht, das Elternhaus aufgeben und ausräumen zu müssen. Man kollidiert schliesslich mit seiner eigenen Vergangenheit. Darüberhinaus kann es passieren, dass man Familiengeheimnisse aufdeckt, die man lieber nicht gewusst hätte, wie z.B. dass Opa vielleicht doch ein Nazi war, respektive bei der jüngeren Generation eine Stasi-Vergangenheit vorliegt. Auf Grund des Alters der Autorin wird auf die Zeit des Dritten Reiches eingegangen.

    Mir gefällt der ruhige, unaufgeregte Schreibstil. Er beschreibt sehr gut wie es ist, sich von alten Sachen zu trennen, auch wenn sie schon jahrzehntelang auf dem Dachboden verstauben. Man brauchte die Sachen nicht mehr, hat sie nicht mehr in der Hand gehabt, sie fehlten einem auch nicht, aber es war ein "gutes Gefühl" zu wissen, dass sie noch irgendwo waren. Die Konfrontation mit ihnen weckt starke Emotionen - positiv, manchmal negativ, aber immer mit einer Art Wehmut. Gut ist, wenn man wie die Autorin, ein Jahr Zeit hat, um die alten Dinge aufzuräumen.

    Ein Ratgeber ist das Buch aber nicht, denn dazu ist die Situation zu individuell. Trotzdem hat mich die Erfahrung der Autorin sehr berührt und ich konnte ein paar Tipps mitnehmen. Empfehlenswert!

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    janein
  • 5 Sterne

    5 von 9 Kunden fanden diese Bewertung hilfreich

    bookloving, 17.05.2019

    *Empfehlenswerter Ratgeber*
    In ihrem neuen Buch „Das Haus meiner Eltern hat viele Räume“ beschäftigt sich die Autorin und Chefredakteurin des evangelischen Magazins Chrismon Ursula Ott einfühlsam und persönlich mit einer sehr vielschichtigen Thematik, die vor allem für die geburtenstarken Jahrgänge der 1950er- und 1960er-Jahre äusserst aktuell und interessant ist. Denn viele dieser sogenannten „Babyboomer“-Generation stehen vor der schwierigen Entscheidung, wie die alt gewordenen und oft hilfsbedürftigen Eltern am besten unterstützt werden können und was mit dem geliebten, aber viel zu gross gewordenen Zuhause geschehen soll. Eine ungeahnt grosse Herausforderung, die die Beteiligten zu meistern haben und die viel Zeit, Tatkraft, Ausdauer und Nerven kostet.
    Als unmittelbar betroffene Angehörige beschreibt die Autorin sehr bewegend und anschaulich, was geschieht, wenn die eigene Mutter mit 87 Jahren das geliebte Haus aufgibt, um in einer Senioreneinrichtung in der Nähe ihrer Töchter einen Neuanfang zu wagen.
    In verschiedenen Kapiteln des Buchs beschäftigt sich die Autorin mit dem Loslassen vom Elternhaus, dem Ausräumen des Hauses und Entsorgen all der im Laufe eines langen Lebens angesammelten Möbelstücke und Inventars, dem würdigen Verabschieden vom Ort unserer Kindheit und dem Bewahren der für einen bedeutsamen Erinnerungen.
    Schnell wird bei der Lektüre deutlich, dass es sich bei diesem Buch nicht um einen reinen Ratgeber handelt, der dem Leser mit Tipps und Tricks rund um Hausverkauf, Entrümpelungen und Empfehlungen zu geeigneten Plattformen zum Verkauf wertvoller Gegenstände zur Seite stehen will. Es ist auch ein sehr persönlicher Erfahrungsbericht, der zeigt, wie viel Zeit, Kraft und Unterstützung es braucht, um in diesem Alter nochmals einen Neuanfang in Angriff zu nehmen und von all dem Vertrauten Abschied zu nehmen. Zugleich führt Ursula Ott sehr eindrücklich vor Augen, dass es auch für die erwachsenen Kinder ein sehr schmerzhafter und emotional aufwühlender, aber auch befreiender Prozess sein kann, sich vom alten Zuhause zu lösen und seine „alte Heimat“ zurückzulassen. In diesem Zusammenhang spricht sie auch von „Schwerstarbeit für die Seele“.
    Beim Aufräumen werden manchmal beispielsweise auch gutgehütete, unangenehme Familiengeheimnisse aus der Vergangenheit ausgegraben, die gerade die Nachkriegsgeneration und ihre Nachkommen aufzuarbeiten haben.
    Beim Lesen wird man unweigerlich zum Nachdenken angeregt, entdeckt schnell Parallelen zur eigenen Familie und der von Bekannten und sieht möglicherweise auch dringend Gesprächs- und Handlungsbedarf.
    Die Autorin berichtet aber nicht nur sehr unterhaltsam von ihren persönliche Erfahrungen und eigenen Erlebnissen, sondern lässt auch sehr geschickt Erfahrungen, Analysen und interessante Einschätzungen von Psychotherapeuten, Psychologen, Museumskuratoren und Familienanwälten einfliessen und untermauert so ihre Aussagen.
    So ist ein rundum nützlicher Ratgeber entstanden mit vielen Denkanstössen, der das Thema von verschiedensten Aspekten beleuchtet, und verschiedenste Hilfestellungen und Anregungen zu Problemlösungen aufzeigt. Doch wohin nun mit all den Erinnerungsstücken, Büchern, Briefmarkenalben, Haushaltsgeräten und Sammeltassen? Jeder muss letztlich für sich selbst entscheiden, was behalten werden soll, verkauft, entsorgt oder vielleicht doch noch anderen nützlich sein kann.
    Im Anhang des Buchs findet sich ein alphabetisch geordnetes "ABC der Dinge", das hilfreiche Tipps zur Verwertung und Weitergabe von vielen Dingen gibt, die zum Wegwerfen zu schade sind. Zudem gibt es ganz am Ende unter „Zum Weiterlesen“ auch noch eine interessante Zusammenstellung von Büchern zum weiterführenden Literaturstudium.
    FAZIT
    Kein trockenes Sachbuch, sondern ein unterhaltsam geschriebener und sehr hilfreicher Ratgeber für alle Menschen, die sich mit dem Ausräumen, Bewahren aber auch dem Loslassen auseinanderzusetzen haben. Äusserst empfehlenswert!

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    janein

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