Als der Wagen nicht kam

Eine wahre Geschichte aus dem Widerstand

Manfred Lütz , Paulus van Husen

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Mehr als ein halbes Jahrhundert nach dem 20. Juli 1944 macht Manfred Lütz eine aussergewöhnliche Entdeckung: Er findet die Autobiografie seines Grossonkels Paulus van Husen. Was er darin liest, zieht ihn sofort in seinen Bann. Der bis dahin...

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Kommentar zu "Als der Wagen nicht kam"

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    1 von 2 Kunden fanden diese Bewertung hilfreich

    leseratte1310, 12.05.2019

    Was macht man mit Tagebüchern eines vor langer Zeit verstorbenen Verwandten, den man nie kennengelernt hat? Manfred Lütz, dem die Tagebücher seines Grossonkels Paulus van Husen in die Finger fielen, hat sich entschieden, die Aufzeichnungen zu bearbeiten und die Autobiographie zu veröffentlichen.
    Wie Manfred Lütz, so haben auch mich diese persönlichen Aufzeichnungen in den Bann gezogen.
    Paulus van Husen wurde 1891 geboren. Bevor er Richter am preussischen Oberverwaltungsgericht in Berlin wurde, studierte er in Oxford, Genf und Münster Jura. Doch 1918 beginnt der erste Weltkrieg und er muss als Soldat kämpfen. Auch danach dient er als Richter wieder dem Staat. Später dann hat er Schwierigkeiten mit den Nazis, denn er folgt nicht blind. Er bekam Kenntnis von den Plänen Stauffenbergs zum Hitler-Attentat. Doch er hat Glück und überlebt die Folgen des Attentats. Auch nach dem zweiten Weltkrieg wird er wieder politisch aktiv. Er tritt in die CDU ein, gestaltet die Verfassung von Nordrhein-Westfalen mit und wird erster Verfassungsgerichtspräsident Nordrhein-Westfalens.
    Paulus van Husen war Zeit seines Lebens ein Diener des Staats.
    Es ist ein interessantes und spannendes Buch, das eine sehr persönliche Sicht auf das damalige Zeitgeschehen vermittelt und das hoffentlich als Warnung dient: Währet den Anfängen! Nicht alles ist ganz einfach zu lesen und doch wurde ich von dem Buch gefesselt und kann es nur weiterempfehlen.

    War dieser Kommentar für Sie hilfreich?

    janein

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