Gedichte-Datenbank
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Winterliche Wald- und Wiesen-Elegie
Mein Seelentier! - Wie sterbenswund
Du unterm Schweigehimmel
Schleppst einsam dich manch lange Stund
Durch Winters Schneegewimmel.
Du sträubst dein Fell, dein Atem jagt,
Doch Tag treibt mit kristall'ner Schneide,
Ein Todfeind, der dich gerne plagt,
Den Frost dir durch die Eingeweide.
Schmerzgeblendet träumst dann kurz
Du wirr von Sommersnestern...
Fellgeknister
Waldgeflüster
War es nicht erst gestern?
... und irrst noch durch die Funkelwelt,
Bevor der Flockenvorhang fällt.
Du zartes Tier, du gingst verloren;
Und morgenkühl schweigt starr der Schnee,
Darin zuletzt du sanft erfroren
Und mit dir all' mein Weh...
Du unterm Schweigehimmel
Schleppst einsam dich manch lange Stund
Durch Winters Schneegewimmel.
Du sträubst dein Fell, dein Atem jagt,
Doch Tag treibt mit kristall'ner Schneide,
Ein Todfeind, der dich gerne plagt,
Den Frost dir durch die Eingeweide.
Schmerzgeblendet träumst dann kurz
Du wirr von Sommersnestern...
Fellgeknister
Waldgeflüster
War es nicht erst gestern?
... und irrst noch durch die Funkelwelt,
Bevor der Flockenvorhang fällt.
Du zartes Tier, du gingst verloren;
Und morgenkühl schweigt starr der Schnee,
Darin zuletzt du sanft erfroren
Und mit dir all' mein Weh...
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